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Die fünf häufigsten Fehler von Anfängern im Poker-Sport

Vielen Anfängern im Poker-Sport fällt es schwer, eine geeignete Strategie zu finden und gängige Fehler zu vermeiden. Doch mithilfe der erhältlichen Fachliteratur und diversen Online-Portalen im Internet können auch ungeübte Hobby-Spieler ihr eigenes Spielverhalten analysieren und auf diese Art und Weise verbessern.

Aber nicht nur aus den eigenen Fehlern, sondern ebenfalls durch die Erfahrung anderer Pokerspieler kann man lernen und sein Wissen erweitern. Fast alle Poker-Anfänger haben zu Beginn Probleme, sich von ihrer Starthand zu trennen und spielen aufgrund dessen eine zu hohe Anzahl an Händen.

Bei einem solchen Spielstil, der im Allgemeinen als loose bezeichnet wird, gehen die Spieler ein extrem hohes Risiko ein und nehmen Verluste somit in Kauf. Da nur etwa 25 % aller Hole Cards überhaupt Gewinnchancen haben, ist speziell für unerfahrene Pokerspieler eine tighte Spielweise ratsam, da hierbei ausschließlich gute Starthände gespielt werden.

Die Tatsache, dass die Mehrzahl der Poker-Anfänger als loose eingestuft wird, hängt außerdem mit einem weiteren häufigen Fehler zusammen. In vielen Fällen wird eine einzelne hohe Karte, wie beispielsweise ein Ass, oder ein mittleres Paar überbewertet, sodass sich der jeweilige Spieler fälschlicherweise gute Chancen auf den Sieg ausrechnet.

Eine solche Selbstüberschätzung äußerst sich oft dadurch, dass ein Spieler noch erhöht, obwohl die Niederlage bereits offensichtlich sein müsste. Speziell vor dem Flop sollten Anfänger daher nur eine gute Starthand behalten und auch ein mittleres Blatt nicht spielen.

Darüber hinaus nehmen viele Hobby-Spieler an, dass sie ihre Gegenspieler mit extrem hohen Bluffs beeindrucken und zur Aufgabe bringen können. Doch ein derartig aggressives Spielverhalten macht sich häufig nicht bezahlt, weil ein Gegenspieler mit sehr guten Karten wird mitgehen und am Ende den Pot gewinnen.

Trotzdem rentiert sich auch ein sehr passives Spiel nur selten, denn so ist ein Kontrollverlust vorprogrammiert. Dieser bedeutet in der Regel eine Abhängigkeit von den Entscheidungen der Gegner und führt nur selten zum Erfolg. Die meisten Anfänger begehen einen großen Fehler, indem sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen und somit äußerst emotional spielen.

Erfahrene Pokerspieler sehen, wenn ein Mitspieler zu emotional spielt und können dessen nächste Schritte vorhersehen. Folglich sollten sich ebenfalls Hobby-Spieler nicht von ihren Gefühlen leiten lassen, sondern ausschließlich auf ihren Verstand hören.

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