Wie eine tighte Spielweise Entscheidungen erleichtert – Texas Holdem Strategie
Im Poker-Sport unterscheidet man eine Vielzahl an Spielstilen, die das Verhalten der Pokerspieler in verschiedene Kategorien einteilen. Insbesondere Anfängern fällt es oft schwer, den geeigneten Stil zu finden, sodass sich zahllose Ratgeber mit diesem Thema auseinandersetzen.
Um den perfekten Stil und die eigenen Vorlieben zu finden, empfiehlt es sich für unerfahrene Spieler, die diversen Spielstile des Pokerns auszuprobieren und auf diese Art und Weise das eigene Verhalten kennen zu lernen. Hierfür eignen sich Online-Turniere, bei denen es ausschließlich um fiktives Spielgeld geht, hervorragend, denn so kann man ganz ohne Druck und Risiko den passenden Stil finden.
In der Regel sollten sich Hobby-Spieler jedoch mit einer tighten Spielweise begnügen, die die Entscheidungsfindung häufig wesentlich erleichtert. Pokerspieler, die nur wenige, sehr gute Hände tatsächlich spielen, werden unter dem Begriff tight zusammengefasst.
Des weiteren differenziert man zusätzlich die Stile tight-passive und tight-aggressive, die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. Wenn ein Spieler sehr selektierte Hände spielt und im Laufe eines Turniers den Einsatz nur selten oder überhaupt nicht erhöht, spricht man von einem tight-passiven Spielertypen.
Da ein solcher Spieler eine geringe Zahl an Händen spielt und hierbei äußerst langsam vorgeht, findet er in vielen Fällen keinen Gegner der mitgeht, sodass ein hoher Gewinn schwer durchzusetzen ist. Aufgrund dessen zählen die meisten bekannten Profi-Spieler des internationalen Poker-Sports zu den tight-aggressiven Spielertypen.
Wie der Name bereits vermuten lässt zeichnen sich diese durch eine besonders aggressive Spielweise auf, obwohl sie sich auf nur wenige, ausgesuchte Hände beschränken. Indem Pokerspieler dieser Kategorie die Blinds regelmäßig erhöhen, schrecken sie schwächere Spieler ab und maximieren so ihre Chancen auf den Pot.
Die Tatsache, dass bei einem tighten Spielstil ausschließlich die besten Starthände zum Einsatz kommen, macht die Entscheidungsfindung oft leichter. Hauptsächlich unerfahrene Poker-Freunde legen bereits vor einem Turnier fest, welche Hände realistische Chancen haben und trennen sich schon vor dem Flop von allen anderen Blättern. Zu diesem Zeitpunkt fällt es den meisten noch leichter, sich von den Karten zu trennen, da sie bisher keinen Einsatz erbracht haben und somit nichts verlieren.
